Geschichte der NS-Zeit wurde erlebbar

Am 24. Oktober 2018 war der Zeitzeuge Horst Bernard der Einladung von Pfarrerin Anette Weber ins KBBZ Saarlouis in eine Klasse von Groß- und Außenhandelskaufleuten gefolgt und berichtete dort über seine Erlebnisse während des Nazi-Regimes.


Die Schüler hatten zuvor im Religionsunterricht das Thema „Willi Graf“ mit dem Schwerpunkt des Widerstandes im „Dritten Reich“ behandelt.


Horst Bernard, der jüdische Vorfahren hat, floh als kleiner Junge nach der Saarabstimmung 1935 mit seiner Familie nach Frankreich, da seine Eltern gegen den Anschluss des Saargebietes an das Deutsche Reich waren. Ein Jahr später flüchteten sie nach Südfrankreich, wo sie durch die Unterstützung von Nachbarn, Lehrern und Widerständlern unentdeckt blieben.Nach dem 2. Weltkrieg kehrten sie nach Saarbrücken zurück.
Durch die Erzählungen von Horst Bernard wurde Vergangenheit lebendig. 

 

„Da bekommt Geschichte ein Gesicht“ sagte Lena B., eine Schülerin der Klasse. Als Zeitzeuge nahm Horst Bernard authentisch zu Fragen der Auszubildenden zu einem aufkommenden Neonazismus in Deutschland Stellung.


Die Veranstaltung wurde vom Adolf-Bender-Zentrum organisiert, welches durch Thomas Döring vertreten wurde.

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