Projekt: „Tod und Sterben“

Tod und Sterben -  Themen, die selbst für Erwachsene häufig ein Tabu darstellen. Doch auch ein junger Mensch macht Trauererfahrung und muss lernen damit umzugehen. Häufig waren die Schüler sprachlos, nachdenklich und hatten anfangs große Berührungsängste. Das Projekt hatte das Ziel, diese Ängste abzubauen und in der Schule den Raum für diese wichtigen Lebensfragen wie Sterben, Tod und Trauer zu bieten.

 

Als Einstieg diente ein aktueller Song (Amoi seg’ ma uns wieder), der gerade aufgrund einer Fernsehshow im Gespräch war und „packte“ die Schüler auf ganz unterschiedliche Art und Weise - sie waren ergriffen, sprachlos aber auch neutral und sogar neugierig auf das, was da kommt. Hintergrund für diesen Song war die Trauerverarbeitung des Sängers durch den tragischen Verlust von Vater und Schwester.

Erste Eindrücke wurden gesammelt, erste Erfahrungen wurden erzählt ... man spürte einen enormen Gesprächsbedarf ... manche blieben aber auch anfangs noch sehr still... Das änderte sich aber in den meisten Fällen im Laufe des Projektes.

Das Projekt verlief in den teilnehmenden Klassen sehr unterschiedlich. Es gab viele Präsentationen, Reportagen und Diskussionen. Es kamen auch Themen wie Sterbehilfe, Suizid und Sterbephasen zur Sprache.

 

Sicherlich bildete der Besuch von Frau Brill – einer Vertreterin des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungszentrums Saarlouis – einen der Höhepunkte unseres Projektes. Die Schüler sammelten bereits im Vorfeld alle möglichen Fragen zu dieser Thematik, die ihnen auf dem Herzen lagen, z.B. „Wie können Sie einen solchen Beruf ausüben, bei dem man jeden Tag mit dem Tod in Berührung kommt? Wie begleiten Sie einen Menschen bis in den Tod? An was sterben die meisten Menschen? Denken Sie oft über Ihren eigenen Tod nach? Gibt es eine Möglichkeit, besser mit dem Tod umgehen zu können? ...“

Auf all diese Fragen und noch viel mehr bekamen die Schüler Antworten ...

Am Ende des Projektes kann man nur zusammenfassend sagen, dass es gut und wichtig war, dieses Tabuthema im Unterricht zu behandeln – für Schüler aber auch Lehrer.

 

Bärbel Holzhey


Teilnehmende Klassen: FO11er

 

 

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