Am Donnerstag, 30. Oktober 2025, besuchte die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot im Rahmen der DGB-Berufsschultour das Kaufmännische Berufsbildungszentrum Saarlouis.
Bei der Veranstaltung kamen Auszubildende aus dem Einzelhandel und dem Automobilbereich mit Jugendbildungsreferenten der DGB Jugend Rheinland-Pfalz / Saar ins Gespräch. Dabei ging es um zentrale Themen der Arbeitswelt wie Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Fragen dabei direkt an die Bildungsministerin und die Referenten richten und erhielten praxisnahe Einblicke in ihre Rechte als Beschäftigte.
Bereits im Vorfeld hatten sich Vertreterinnen und Vertreter der Schulleitung des KBBZ Saarlouis rund um Schulleiter Dirk Bremer mit Ministerin Streichert-Clivot, Herrn Joshua Dirks von der DGB Jugend und Mitgliedern des Referats C5 für berufliche Schulen im Bildungsministerium über verschiedene Themen ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die berufliche Orientierung junger Menschen sowie die Zusammenarbeit der beteiligten Schulformen beim Übergang von den allgemeinbildenden in die beruflichen Schulen.
Ministerin Streichert-Clivot betonte die Bedeutung solcher Initiativen: „Als Schirmherrin der DGB-Berufsschultour hat mich die Einladung des KBBZ Saarlouis sehr gefreut. Der Austausch mit den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern war sehr hilfreich, um herauszufinden, wo Herausforderungen liegen und wie wir diese erfolgreich bewältigen können.“
Auch die Leiterin der Abteilung Berufsschulen am KBBZ Saarlouis, Simone Herberz, zog ein positives Fazit: „Der Besuch der DGB-Berufsschultour hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Mitbestimmung und gesellschaftliches Engagement an unseren Berufsschulen sind. Frau Streichert-Clivot hat durch ihre offene Gesprächsführung mit Lernenden und Lehrkräften großes Interesse an den aktuellen Herausforderungen und Erfolgen im Bereich der beruflichen Bildung gezeigt und durch ihren Besuch zudem ihre Wertschätzung für die Arbeit unserer Berufsschulen deutlich gemacht“.